Vorstellung: Dr. Sandra Foltin
Leinen los!
Wie die Leine Verhalten, Kommunikation und Wohlbefinden verändert – Erkenntnisse aus aktueller Forschung
Die Leine ist weit mehr als nur ein Sicherheitsinstrument. Sie verändert Verhalten, Kommunikation und sogar die Beziehung zwischen Mensch und Hund.
Welchen Einfluss hat die Leine auf Verhalten, Kommunikation, Bewegungsmuster, Entscheidungsfreiheit und Wohlbefinden von Hund und Mensch? Wie bewegen sich Hunde tatsächlich, wenn wir sie frei laufen lassen? Welche Laufmuster zeigen sie? Welche Distanzen wählen sie?
Anhand spannender Studien aus der Verhaltensbiologie, Ethologie, Kognitionsforschung und Human-Animal-Interaction betrachten wir gemeinsam bedeutende Forschungsergebnisse zu:
🐾 Verhaltensunterschieden zwischen angeleinten und freilaufenden Hunden
🐾 Unterschiede im Bewegungs- und Explorationsverhalten angeleinter und freilaufender Hunde
🐾 Laufmuster, Raum- und Distanznutzung sowie individuelle Aktionsradien
🐾 Kommunikation und Körpersprache mit und ohne Leine
🐾 Stress, Emotionen und Wohlbefinden im Zusammenhang mit Leinenführung
Dieser Beitrag verbindet wissenschaftliche Evidenz mit ethologischer Perspektive und zeigt, warum die Berücksichtigung natürlicher Bewegungs- und Entscheidungsfreiheit essenziell für eine valide Verhaltensbeurteilung und eine hundegerechte Praxis ist. Der Vortrag kombiniert aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisnahen Beispielen und lädt dazu ein, den (un)angeleintenHund mit neuen Augen zu betrachten.
📅 Am 17. und 18. Oktober 2026.
📌 Bequem online via Zoom.
👀 Mit Aufzeichnungen.
📖 IBH anerkannt.
🫰🏻 Ab nur CHF 111.00
❤️ Spende für die Stiftung für das Tier im Recht im Kaufpreis inbegriffen.
Dr. Sandra Foltin
stammt aus dem Ruhrgebiet und ist dort verwurzelt — gleichzeitig verbindet ihre Biografie aber eine internationale Perspektive mit lokaler Verankerung. Ihre akademische Laufbahn ist vielschichtig: Neben Jura und Psychologie in den USA studierte sie später Biologie in Deutschland und promovierte zum Thema Verhalten und Kognition von Hunden. Damit besitzt sie eine solide wissenschaftliche Grundlage in Verhaltensbiologie und Humanwissenschaften. Darüber hinaus ist sie ausgebildete Tierphysiotherapeutin.
Sie hat mehrere Initiativen gegründet, um tiergestützte Arbeit auf eine seriöse, wissenschaftlich fundierte und ethisch verantwortliche Basis zu stellen, u.a. den gemeinnützigen Verein animal-advocate e.V. sowie das Bildungs- und Ausbildungszentrum TTA-NRW, das Menschen und Mensch-Hund-Teams für tiergestützte Intervention und Therapie ausbildet. Ziel dieser Arbeit ist es, eine „hundgerechte, ethisch fundierte und achtsamkeitsbasierte Wissensvermittlung“ im Bereich tiergestützter Arbeit zu fördern — also nicht dogmatisch, sondern mit wissenschaftlichem und tierethischem Bewusstsein. Sie ist zudem Referentin und Webinarleiterin. wissenschaftliche Beirätin beim Qualitätsnetzwerk Schulbegleithund e.V., Vorstandsmitglied der ESAAT (European Society for Animal Assisted Therapy) und Mitglied bei IAHAIO — damit ist sie sowohl national als auch international vernetzt. Sie hat mehrere Bücher und zahlreiche wissenschaftliche Fachpublikationen veröffentlicht.